Wunderbar exotisch: Asiatische Gärten

Was in Deutschland sehr beliebt ist, dies erfreut auch in Asien unzählige Menschen: Ein schöner Garten. Gärtnern ist überall auf der Welt ein Hobby, das fasziniert. Es ist ein Hobby, bei dem man einerseits der Natur nahe ist und andererseits auch etwas selbst gestalten kann – den eigenen Garten, die eigene Wohlfühl – Oase. Die Gartengestaltung zählt zu den bedeutenden Bestandteilen der Kunst, zum Beispiel in China.

Natürlich gibt es auch in Asien Gartenhäuser, die die prachtvollen Gärten zieren. Anders als unser heimisches Karibu Gartenhaus sind diese jedoch exotischer, nämlich im typisch asiatischen Stil erbaut: Aus Holz und eventuell sogar auf Stelzen über einem Gewässer. Nicht selten sind die Holzbalken mit kunstvollen Schnitzereien verziert. Bauwerke allgemein haben in asiatischen Gärten eine höhere Bedeutung als bei uns in Europa.

Dies merkt man bereits daran, dass ihnen viel mehr Raum zur Verfügung steht, es geht in asiatischen Gärten also nicht nur um reine Bepflanzung. Ein Gartenbauwerk oder ein Gartenhaus soll nicht nur als Schmuck dienen, sondern auch als ein Ort, an dem man (die Natur) genießen kann. Bereits in einem kleinen Garten nehmen die Gebäude rund ein Drittel der Gesamtfläche des Gartens für sich in Anspruch!

Was die Bepflanzung der asiatischen Gärten angeht, so lässt sich sagen, dass ihnen, im Vergleich zu den Bauwerken, eine geringere Bedeutung zukommt. Dies mag uns seltsam erscheinen, da wir mit dem Wort „Garten“ zuerst einmal Pflanzen verknüpfen. In China wurde sogar einmal darüber entschieden, mit welchen Pflanzenarten man die Gärten bestücken sollte. Alle anderen galten als „Unkraut“.

Geschätzte Pflanzen in chinesischen Gärten sind zum Beispiel die Kiefer, welche ein Männlichkeitssymbol ist. Außerdem der Bambus, weil seine knotenartigen Teile am Stängel wie eine Leiter aussehen und somit den Weg bis hin zur Erleuchtung darstellen. Auch die Trauerweise war sehr beliebt, denn sie zeigt den Frühling an und galt als sexuelles Symbol. Die Winterkirsche gilt als tapfer, da sie sehr früh ihre Blüten zeigt, auch wenn es kalt ist.

Weitere Eindrücke von chinesischen und asiatischen Gärten können Sie auch in Deutschland sammeln, zum Beispiel in München, Frankfurt oder Mannheim.