Shanghai
Reisen in andere Länder und andere Kulturen kennen zu lernen wird immer populärer. Nicht nur Amerika, Australien und Europa reizt die Touristen, sondern auch Asien – speziell China – lockt viele Menschen. Natürlich hat China damit zu kämpfen nur Fakeartikel und Billigprodukte zu verkaufen. Allerdings gibt es auch Seidenartikel aller Art, die qualitativ hochwertig und trotzdem zu recht attraktiven Preisen wirklich erschwinglich sind.
Natürlich kommt es ganz darauf an, in welchen Vierteln man unterwegs ist. Shanghai ist eine Stadt der Kontraste. Auf der einen Seite ist die Stadt äußerst westlich ausgeprägt, da es die gleichen Kaufhäuserketten wie in Europa gibt, oder auch die gleichen Fastfoodketten. Auf der anderen Seite gibt es kleine Nebengassen, in denen absolute Armut herrscht. Während es in der Stadt zahlreiche Restaurants gibt, in denen die Geschäftsleute ihr Essen zu sich nehmen, verkaufen die Armen mitten auf der Straße Obst und Gemüse oder müssen betteln.
Als Tourist hat man oft das Gefühl den Menschen helfen zu wollen um ihnen etwas Gutes zu tun. Oft ist das aber ein Fehler, da man die Menschenmasse nicht mehr überschauen kann, die einem nachläuft, sobald man dem ersten Bettler etwas gegeben hat. Auf Marktplätzen wird man oft durch zu hohe Preise abgeschreckt, da sich natürlich die Gelegenheit bietet, den ahnungslosen Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Man kann trotzdem durch gutes Handeln meist einen sehr guten Endpreis erzielen. Will man z.B. ein Outdoorspielzeug kaufen, sollte einem bewusst sein, dass man beim Handeln immer freundlich bleiben muss, weil die Chinesen es nicht mögen, wenn man unfreundlich ist. Außerdem ist es keine schlaue Verhandlungstaktik mit dem Preis direkt entgegenzuwirken, indem man einen viel niedrigeren sagt, sondern sollte sich möglichst langsam dem gewünschten Endpreis nähern. Nur so hat man Erfolg wenn man das Spielzeug für draußen ergattern will. Hat man erst einmal ein paar Verhandlungen hinter sich, so fällt es einem auch viel leichter zu handeln und die erste Anfangsangst ist verflogen.