Fit mit Wing Tsun
Sie sind sportbegeistert und China-Interessiert? Dann probieren Sie doch einmal was ganz anderes an Sport aus: „Wing Tsun“, eine faszinierende Kampfsportart aus China, die sich mit „Schöner Frühling“ übersetzen lässt. Wie klingt das für Sie? Sich erst richtig auspowern und dann ab auf die Massageliege.
Wie der schöne Name „Wing Tsun“ bereits vermuten lässt, geht diese Kampfkunst auf eine Frau zurück, eine Nonne genauer gesagt. Die Geschichte dieser Kampfkunst ist allerdings überliefert und voll von einer geheimnisvollen Symbolik, so dass wir uns hier auf die Kampfkunst an sich konzentrieren wollen.
Zunächst ist wichtig, festzustellen, dass es sich bei Wing Tsun nicht um einen Wettkampfsport handelt. Es geht viel mehr um Körperspannung, Körpergefühl und Selbstverteidigung. Es ist eine Kampfkunst, die nicht auf die Anwendung der eigenen Kräfte im eigentlichen Sinne zielt. Es geht eher darum, die Kraft des Angreifers gegen ihn selbst zu richten.
Wie das geht? Durch konzentrierte Übung und hartes Training, verbunden mit Empathie und Perspektivenwechsel. Dabei sind die Kampfsportler ästhetisch in ihren Bewegungen, verbunden mit der Fähigkeit der schnellen Reaktion und perfekter Körperkoordination. Was sind die Ergebnisse dieses Konzeptes? Es fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten. Gleichwohl ist ein regelmäßiges Training mit einer Wahrnehmungssensibilisierung verbunden.
Wenn der Akku leer ist, und man sich am liebsten auf die Massageliege legen würde, dann ist Wing Tsun das richtige, um wieder aufzutanken, den Stress zu vergessen und seine innere Balance wieder zu finden.
Dennis (24 Jahre), erzählt uns von seinen Erfahrungen: „Mit Wing Tsun finde ich mein inneres Gleichgewicht wieder. Wenn ich privaten oder beruflichen Stress vergessen möchte, ist ein ausgiebiges Training genau das richtige für mich. Manchmal verbinde ich Wing Tsun auch noch mit Yoga-Übungen. Ich trainiere zwei Mal die Woche. Am Anfang war es gar nicht so einfach, die Bewegungen zu verinnerlichen. Doch mittlerweile bin ich beim 12. Schülergrad angelangt.“