andere Länder - andere Sitten, auch bei Visitenkarten

Asien Reisen sind bei Urlaubern sehr beliebt, aber auch der Beruf bringt viele Menschen ins Land der aufgehenden Sonne. Wer auf Geschäftsreise in Asien unterwegs ist, muss sehr auf Etikette und Benimmregeln achten. Sogar beim Austausch von Visitenkarten gibt es einige Dinge, die man beachten muss.

Speziell für Asien gibt es einige Regeln für das Übergeben und Annehmen von Visitenkarten. Wer eine Visitenkarte übergibt, hält sie mit beiden Händen mit Daumen und Zeigefinger und zwar so, dass sie der Empfänger gleich lesen kann. Wer eine Karte erhält, sollte diese ausführlich studieren, eine Visitenkarte unbeachtet einzustecken gilt als grob unhöflich. Erst nach einigen Komplimenten kann man die Visitenkarte vorsichtig einstecken. Sie in den Geldbeutel oder gar die Gesäßtasche zu stecken wäre jedoch ein Fauxpas. Beim Austauschen von Visitenkarten beginnt übrigens immer der Rangniedrigere.

Natürlich sollte man Visitenkarten nur in einwandfreiem Zustand vergeben, Knicke usw. sind inakzeptabel. Die private Adresse fügt man am Besten bei Bedarf handschriftlich hinzu. Selbst gedruckte Visitenkarten wirken übrigens oft unprofessionell, wer also die Möglichkeit hat, Karten drucken zu lassen, sollte diese auch nutzen. Dies ist meist gar nicht so teuer, das Ergebnis aber umso besser.

Generell empfiehlt es sich natürlich auf Geschäftsreisen immer ein paar Visitenkarten dabei haben, um mit neuen geschäftlichen Bekanntschaften in Kontakt bleiben zu können. Wurde die Visitenkarte ordnungsgemäß übergeben, zählt der erste Eindruck. Hier gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Renommierte Unternehmen glänzen nicht mit aufwendigen und verschnörkelten Designs sondern mit einfachen und übersichtlichen Visitenkarten. Ausgefallene Sonderformate sind mit Vorsicht zu genießen. Am praktischsten sind die Scheckkartenformate (85,60 x 53,98mm).

Visitenkarten sollten grundsätzlich folgende Informationen enthalten:

  • Name
  • Adresse bzw. Web-Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Firmenname, Firmenlogo (falls vorhanden)

Die Rückseite der Visitenkarten kann weitere Informationen enthalten, vom Portraitfoto bis zur Anfahrtsskizze. Vor allem im Ausland empfiehlt es sich außerdem eine Übersetzung des Kartentextes hinzuzufügen.

Wer sich an solche Grundregeln hält, kann auf seiner Asien Reise mit seiner Visitenkarte auf jeden Fall einen guten ersten Eindruck hinterlassen.